Kratzbaum Kitten: Der richtige Kratzbaum für junge Katzen

Kurz gesagt: Ein Kratzbaum für Kitten sollte stabil stehen, niedrige Ebenen mit kleinen Abständen haben und Stämme aus Sisal zum Kratzen bieten. Eine Höhle oder ein weicher Liegeplatz gibt der jungen Katze einen Rückzugsort. Ein kleiner Kratzbaum bis etwa 100 cm Höhe ist für den Anfang ideal. Wer gleich langfristig plant, wählt ein Modell, das auch später zur ausgewachsenen Katze passt.

Kratzbäume für Kitten: Worauf es wirklich ankommt

Kitten sind neugierige, verspielte junge Katzen und klettern, sobald sie sicher auf den Pfoten stehen. Ob Kratzbaum, Katzenbaum oder kleines Kratzmöbel: Für den kleinen Stubentiger zählt vor allem, dass er sicher klettern und kratzen kann. Gleichzeitig sind sie noch klein, leicht und nicht so geschickt wie eine erwachsene Katze. Kratzbäume für Kitten müssen deshalb vor allem sicher sein und leicht zu erklettern. Bei allen Kratzbäumen in unserem Shop finden Sie Höhe, Stellfläche, Gewicht und Ausstattung in den Produktdetails. So sehen Sie schnell, welches Modell zu Ihrem Kitten passt.

Was ein Kratzbaum für Kitten braucht: Stabilität, niedrige Ebenen, Sisal, Rückzugsort, weiche Liegeplätze
  • Stabilität: Der Kratzbaum darf nicht wackeln, wenn das Kitten springt oder an einem Stamm hängt. Eine breite Bodenplatte ist wichtiger als die Höhe.
  • Niedrige Ebenen: Die erste Plattform sollte gut erreichbar sein, die Abstände zwischen den Ebenen klein.
  • Kratzstämme mit Sisal: Kratzen gehört zur natürlichen Krallenpflege. Ein Kitten lernt früh, wo es kratzen darf, wenn der Kratzbaum von Anfang an da ist.
  • Rückzugsort: Eine Höhle oder ein Körbchen gibt dem Kitten Sicherheit, gerade in den ersten Wochen im neuen Zuhause.
  • Weiche Liegeplätze: Kitten schlafen viel, mehr als ausgewachsene Katzen. Ein Liegeplatz mit Plüsch oder Kissen wird schnell zum Lieblingsplatz.

Wie hoch darf ein Kratzbaum für Kitten sein?

Wie hoch darf ein Kratzbaum für Kitten sein: Ebenen in kleinen Abständen bis ca. 100 cm

Für die ersten Monate ist ein kleiner Kratzbaum bis etwa 100 cm Höhe ideal. Kitten können zwar früh klettern, sie schätzen Höhen aber noch nicht so gut ein wie eine erwachsene Katze. Entscheidend ist weniger die Gesamthöhe als der Weg nach oben: Die Ebenen sollten wie Stufen aufeinander aufbauen, sodass das Kitten von Plattform zu Plattform klettern kann, statt weit springen zu müssen.

Eine Kletterleiter oder eine schräge Kratzfläche erleichtert den Aufstieg zusätzlich. Ein hoher Kratzbaum ist für Kitten nicht verboten, wenn die unteren Ebenen gut erreichbar sind und er sehr stabil steht. Die oberen Plattformen nutzt das Kitten dann einfach später, wenn es größer und sicherer geworden ist.

Kratzbaum für Kitten: Diese Ausstattung braucht er

Kratzstämme und Kratzflächen aus Sisal

Sisal gilt als ideale Kratzfläche für die Krallen. Das Material ist fest und griffig, und das Kitten merkt schnell, dass sich hier die Krallen gut wetzen lassen. Kurze Stämme und Kratzflächen nah am Boden sind für kleine Katzen leichter zu erreichen. Ein Kratzbrett oder eine schräge Kratzfläche ergänzt die senkrechten Stämme. Eine einzelne Kratzsäule reicht für Kitten oft am Anfang, ein Kratzbaum mit mehreren Stämmen bietet aber mehr Abwechslung für die Krallen.

Höhle, Körbchen und Liegeplätze

Ein Kitten braucht viel Schlaf und einen Ort, an dem es sich geschützt fühlt. Eine Höhle auf niedriger Höhe ist dafür ideal. Dazu kommen offene Liegeplätze zum Beobachten: eine Plattform mit Kissen, ein Körbchen oder eine Liegemulde mit Plüsch. Herausnehmbare Kissen lassen sich einfacher reinigen, was bei jungen Katzen praktisch ist. Eine Hängematte ist für Kitten erst später interessant, wenn sie sicher genug klettern, um hinein und wieder heraus zu kommen.

Spielelemente

Ein Spielball am Kratzbaum oder eine Kletterleiter beschäftigen junge Katzen und machen den Kratzbaum interessant. Prüfen Sie regelmäßig, ob alle Spielelemente fest sitzen, denn Kitten ziehen und beißen gerne daran.

Sicherheit: So ist der Kratzbaum für junge Katzen sicher

Sicherheit beim Kratzbaum für Kitten: 5 Punkte
  • Breite, schwere Bodenplatte: Je größer die Stellfläche im Verhältnis zur Höhe, desto ruhiger steht der Kratzbaum.
  • Feste Schrauben: Ziehen Sie nach dem Aufbau alle Schrauben nach und kontrollieren Sie sie regelmäßig.
  • An die Wand stellen: Ein Kratzbaum an der Wand oder in einer Ecke kippt weniger leicht. Höhere Modelle lassen sich mit einer Wandbefestigung oder Wandmontage zusätzlich sichern.
  • Keine losen Teile: Lose Fäden, abstehende Sisalfasern oder lockere Spielzeuge sollten Sie entfernen oder austauschen.
  • Weicher Untergrund darunter: Ein Teppich unter dem Kratzbaum dämpft, falls das Kitten einmal abrutscht.

Material und Farbe: Robuste Kratzbäume, die zu Ihrer Wohnung passen

Kitten kratzen, beißen und toben mehr als ausgewachsene Katzen. Robuste Materialien zahlen sich deshalb aus: Holz oder Massivholz, fest gewickeltes Sisal und Bezüge aus Plüsch, die ausreichend strapazierfähig sind. Bei der Farbe haben Sie die Wahl zwischen Natur- und Holztönen sowie Farben wie Beige, Braun, Grau oder Weiß. Wählen Sie einen Kratzbaum für Katzen, der zu Ihrer Einrichtung passt, denn er bleibt meist viele Jahre im Wohnzimmer stehen.

Kleiner Kratzbaum oder gleich ein großer?

Kitten wachsen schnell, und aus der kleinen Katze wird innerhalb etwa eines Jahres eine ausgewachsene Katze. Viele Katzenhalter fragen sich deshalb, ob sich ein eigener Kratzbaum für Kitten lohnt. Es gibt zwei gute Wege:

  • Ein kleiner Kratzbaum für den Anfang: Ein kleiner, niedriger Kratzbaum passt perfekt zu einem jungen Kitten. Später bleibt er als zweiter Kratzplatz in einem anderen Raum stehen, und Ihre Katze bekommt zusätzlich einen größeren Kratzbaum mit mehreren Ebenen.
  • Ein Kratzbaum, der mitwächst: Ein mittelhohes Modell mit niedrigen Einstiegsebenen eignet sich für Kitten und ausgewachsene Katzen. Das Kitten nutzt erst die unteren Plätze, später den ganzen Kratzbaum.

Wenn Sie wenig Platz haben, lesen Sie unseren Ratgeber zum platzsparenden Kratzbaum. Welche Kriterien für die ausgewachsene Katze wichtig werden, etwa für große Katzen oder für zwei Katzen, erklärt unser Ratgeber zum besten Kratzbaum. Bei großen Rassen, die bis zu vier Jahre wachsen, hilft unser Ratgeber zum Kratzbaum für Maine Coons.

Unsere Kratzbäume für Kitten im Vergleich

Diese Modelle eignen sich besonders für junge Katzen. Die Werte stammen aus den Produktdetails:

Modell Höhe Stellfläche Ausstattung für Kitten
Nalu (Größe S) 57 cm 45 × 45 cm Katzenhäuschen, Kletterleiter, Sisal
Livo (Größe S) 72 cm 60 × 40 cm Körbchen, schräge Kratzfläche, Spielball
FloraNest 73 cm 82,5 × 50 cm Zwei Liegeflächen, Sisal, Massivholz
Luna 93 cm 61 × 41 cm Höhle, Liegekorb, Sisal
Linéa 100 cm 100 cm ca. 40 × 40 cm Höhle, Liegeschale, Kratzbrett
Cozy 128 cm 55 × 55 cm Zwei gepolsterte Liegeplätze, Sisal

Für sehr junge Kitten: Nalu und FloraNest

Der Kratzbaum Nalu in Größe S ist nur 57 cm hoch und hat ein Katzenhäuschen mit Blätterdach, eine Kletterleiter und Kratzstämme aus Natursisal. Der weiche Plüsch in Grasoptik ist angenehm für kleine Pfoten. Nalu gibt es auch in den Größen M und L. Der Blumen-Kratzbaum FloraNest aus Massivholz bietet auf 73 cm Höhe zwei weiche Liegeflächen und Sisal-Kratzflächen. Laut Produktangaben ist er für Kitten und ausgewachsene Katzen geeignet.

Zum Mitwachsen: Luna und Cozy

Der Kratzbaum Luna in Baumstamm-Optik ist 93 cm hoch, hat eine weiche Höhle, einen erhöhten Liegekorb und Sisal-Kratzflächen. Auch er ist laut Produktangaben für Kätzchen und ausgewachsene Katzen geeignet. Wer gleich etwas höher plant, wählt den Kratzbaum Cozy mit 128 cm, zwei weich gepolsterten Liegeplätzen und einer transparenten Liegekapsel. Seine Stellfläche von 55 × 55 cm sorgt für einen ruhigen Stand.

So nimmt Ihr Kitten den Kratzbaum an

  • Der richtige Standort: Stellen Sie den Kratzbaum dort auf, wo sich Ihr Kitten am meisten aufhält, zum Beispiel im Wohnzimmer oder neben dem Schlafplatz.
  • Spielen am Kratzbaum: Eine Federangel oder ein Ball rund um den Kratzbaum weckt die Neugier. So entdeckt das Kitten die Ebenen von allein.
  • Loben statt schimpfen: Kratzt das Kitten am Sofa, setzen Sie es ruhig an den Kratzbaum. Kratzt es dort, loben Sie es.
  • Vertraute Gerüche: Eine Decke, auf der das Kitten schon geschlafen hat, macht den Liegeplatz schnell vertraut.

Häufige Fragen zum Kratzbaum für Kitten

Welcher Kratzbaum für Kitten ist der richtige?

Ein stabiler Kratzbaum mit niedrigen Ebenen, Sisalstämmen und einer Höhle oder einem weichen Liegeplatz. Für den Anfang reicht ein kleiner Kratzbaum bis etwa 100 cm. Wichtig ist eine breite Bodenplatte, damit nichts wackelt.

Ab wann braucht ein Kitten einen Kratzbaum?

Am besten ab dem ersten Tag im neuen Zuhause. Kitten kratzen von klein auf. Steht der Kratzbaum von Anfang an bereit, gewöhnt sich die junge Katze daran, dort zu kratzen und nicht an Möbeln.

Ist ein großer Kratzbaum für Kitten gefährlich?

Nicht, wenn er sehr stabil steht und die unteren Ebenen leicht erreichbar sind. Das Kitten nutzt zuerst die niedrigen Plätze und klettert höher, wenn es sicherer wird. Stellen Sie hohe Modelle an eine Wand.

Ist ein Kratzbaum für Babykatzen anders als für erwachsene Katzen?

Ja, vor allem bei den Abständen zwischen den Ebenen. Ein Kratzbaum für Babykatzen hat niedrige, gut erreichbare Plattformen, eine Höhle in Bodennähe und weiche Liegeflächen. Sonst gelten dieselben Kriterien: Stabilität, Sisal und sichere Verarbeitung.

Reicht ein Kratzbaum für zwei Kitten?

Ein Kratzbaum mit mehreren Liegeplätzen und mehreren Stämmen kann für zwei Kitten reichen, solange beide Katzen gleichzeitig Platz finden. Kitten spielen gerne zusammen, brauchen aber auch eigene Rückzugsorte. Ein zweiter, kleiner Kratzbaum in einem anderen Raum entlastet.

Fazit: Klein anfangen, sicher klettern

Der richtige Kratzbaum für Kitten ist stabil, niedrig im Einstieg und bietet Sisal, eine Höhle und weiche Liegeplätze. Ob Sie mit einem kleinen Kratzbaum starten oder gleich ein Modell zum Mitwachsen wählen: Achten Sie auf die Stellfläche und auf gut erreichbare Ebenen. Alle Modelle mit Maßen und Ausstattung finden Sie in unserer Auswahl an Kratzbäumen.